Gewaltfreie Kommunikation (GFK) 

In der Liebe, in der Familie, am Arbeitsplatz, in Alltagssituationen, überall wo Sie unterwegs sind, ist sie anzutreffen: Die zwischenmenschliche Kommunikation.

 

Paul Watzlawick sagt, wir können nicht nicht kommunizieren. Jedes leichthin gesprochene Wort, jede Körperbewegung, jedes Heben der Stimme oder der Augenbrauen erreichen als Signal bewusst oder unbewusst unseren Gesprächspartner und beeinflussen seine Wahrnehmung des Dialogs.

 

Viele von uns kennen das: aus kleinsten Anlässen können schwerwiegende Zerwürfnisse entstehen, weil ein Wort das andere gab und jeder sich völlig unverstanden fühlte.

Hier setzt die von dem Psychotherapeuten Marshall B. Rosenberg entwickelte Technik der Gewaltfreien Kommunikation an. Nach Rosenberg steht hinter jedem Konflikt ein unerfülltes Bedürfnis. Alle Menschen haben dieselben Bedürfnisse - nur die Bitten sind unterschiedlich, und jeder Mensch ist bereit, andere Menschen zu unterstützen, wenn er sich selbst mit seinen Bedürfnissen gehört fühlt.

 

"Die meisten Leute spielen ,Wer hat Recht' und wissen nicht, dass es auch ein anderes Spiel gibt: ,Das Leben wunderbar machen'. Dieses Spiel können wir auch mit Leuten spielen, die ,Wer hat Recht' gewöhnt sind - niemand wird das weiter spielen wollen, wenn er die Wahl hat."

Rosenberg hat in klinischer Psychologie promoviert. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation entstand aus seiner Auseinandersetzung mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den frühen 1960er Jahren. Sein Ziel war es, dazu beizutragen, die Rassentrennung an Schulen und Institutionen auf friedvollem Wege rückgängig zu machen. Danach hielt er über 50 Jahre lang Trainingskurse in Gewaltfreier Kommunikation überall auf der Welt und

ist dabei auch in den damaligen Krisengebieten PalästinaSerbien und Ruanda tätig gewesen. 

 

Das Konzept der GFK kann in vielen Bereichen angewandt werden, so etwa in Bildungseinrichtungen

Organisationen, Institutionen, privaten Beziehungen, TherapieBeratungVerhandlungenDiplomatie und

überall, wo Konflikte auftreten. Viele Coaching- und Mediationsanbieter haben Fortbildungen und Seminare zur Gewaltfreien Kommunikation an und nutzen die GFK zur Bearbeitung von Konflikten.

Heute gibt es weltweit tausende ausgebildete GFK Trainer und Trainerinnen in 65 verschiedenen Ländern, die nach der Philosophie der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) leben und arbeiten.

Gewaltfreie Kommunikation - von Rosenberg auch empathische Kommunikation genannt - zu lernen bedeutet nicht, ein Seminar zu besuchen und danach alles zu wissen. Es bedarf ständiger Übung, Selbstreflexion und Weiterbildung. Es heißt, empathische Kommunikation wird nicht gelernt, sondern gelebt.

Über uns:

Wir haben Schauspiel (Helge Bechert) und Germanistik (Andreas Borucki) studiert und viele Jahre am Theater

und in der Erwachsenenbildung gearbeitet.

Seit 2018 haben wir eine Herzensangelegenheit in die Tat umgesetzt und mit der Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg begonnen.

Unser Handwerkszeug haben wir unter anderem bei Janne Ellermann, Marius Windt und Gabriele Seils gelernt.

Wir unterrichten Gewaltfreie Kommunikation, weil sie das Leben als liebevollen und sinnvollen Zusammenhang

deutet. Das Erlebnis empathischer Kommunikation findet nicht nur im Kopf, sondern vor allem im Herzen statt.

Wenn wir uns mit unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen verbinden, gelingt uns auch die friedvolle und beglückende Verbindung zu anderen Menschen. 

Wir bieten die Kurse in regelmäßigen Abständen an und kommen auf Anfrage auch gerne zu Ihnen ins Haus.

Termine und Seminare auf Anfrage: info@gfk-berlin.net